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PEKING

In Peking wohnen mehr als 21 Millionen Menschen und die meisten Sehenwürdigkeiten sind demzufolge völlig überlaufen. Nicht so im Winter. Zwar ist es kalt und die Feinstaub-Werte erzielen immer neue Negativ-Rekorde, jedoch sind demzufolge auch weitaus weniger Touristen in der Stadt anzutreffen.


PEKING IM WINTER

Knapp 22 Millionen Menschen leben in Peking. Die zunehmende wirtschaftliche Entwicklung und die damit verbundene Prosperität verhelfen ihr zu traurigem Weltruhm, nämlich die Stadt mit der schlechtesten Luftqualität der Welt zu sein. Trotz dieses neagtiven Fakts ist Peking eine faszinierende und sehenswerte Stadt. In keiner anderen chinesischen Großstadt sind die Widersprüche der modernen chinesischen Gesellschaft deutlicher. Beispielsweise liegt neben der Jahrhunderte alten kaiserlichen „Verbotenen Stadt“ der „Platz des Himmlischen Friedens“ mit seinen kommunistisch-stalinistischen Protzbauten. Einen Steinwurf davon entfernt ragen moderne Bürotürme in immer noch höhere Sphären und zahlreiche Baustellen tragen ihr übriges zu den hohen Feinstaubwerten bei.

 

Viele der von der UNESCO geadelten Sehenswürdigkeiten sind regelrecht von Besuchern überlaufen. Darauf hat man reagiert und so wurde die Besucherzahl für die „Verbotene Stadt“ am Tag auf 80.000 (!!!) limitiert. Zwar kann es kalt und ungemütlich im winterlichten Peking werden, doch ein großer Vorteil dieser Jahreszeit ist es den enormen Menschenmassen ein Stück weit entfliegen zu können. Nimmt man eine 2-stündige Fahrt zur Chinesischen Mauer auf sich (anstatt der viel umworbenen 1-stündigen) hat man dieses unglaubliche Bauwerk der Menschheitsgeschichte sogar fast für sich allein.